📖 App-Anleitung

So nutzen Sie die App für bewusstes Einkaufen

Lernen Sie, die am stärksten verarbeiteten Lebensmittel zu erkennen und wirklich einfache, natürliche zu wählen — in wenigen Minuten, ohne Experte für Zusatzstoffe zu werden.

⏱ Lesezeit: 5 Min. 🎯 Niveau: Einsteiger

Vor dem Scannen: drei schnelle Überprüfungen

Schauen Sie sich die Verpackung an, noch bevor Sie die App öffnen. Vorderseiten-Etiketten sind oft so gestaltet, dass Produkte gesünder wirken, als sie wirklich sind.

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    Schauen Sie auf die Vorderseite der Verpackung

    Achten Sie auf Aussagen wie „zuckerfrei, aber mit Süßungsmitteln", „fettfrei, aber mit Emulgatoren", „Extra-Geschmack" oder „aromatisiert". Diese Hinweise deuten oft auf ein stark verändertes Produkt hin.

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    Öffnen Sie die App und scannen Sie das Produkt

    Verwenden Sie die Kamera, um den Barcode zu scannen, oder laden Sie ein Foto des Etiketts hoch. Die App zeigt Ihnen sofort die Zutatenliste und die enthaltenen Zusatzstoffe an.

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    Überprüfen Sie drei Schlüsselpunkte

    Wie viele Zusatzstoffe sind aufgeführt (vor allem E-Nummern)? Wie lang und komplex ist die Zutatenliste? Wie viel Zucker, Salz und Fett wird angegeben?

Wenn Sie auf mehr als eine Frage mit „viele" oder „lang/kompliziert" antworten, haben Sie es wahrscheinlich mit einem stark verarbeiteten Lebensmittel zu tun.

Drei Regeln, um sofort zu erkennen, ob ein Lebensmittel „zu verarbeitet" ist

Sie können diese drei Regeln jedes Mal anwenden, wenn Sie ein Produkt in der App überprüfen — besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Wenige Zutaten = besser

Wenn die Liste kurz ist und vertraute Namen enthält (z. B. „Mehl, Wasser, Salz, Öl"), ist das Produkt wenig verarbeitet und in der Regel zuverlässiger.

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Viele „unaussprechliche" Zutaten

Begriffe wie „modifizierte Stärken", „isolierte Proteine", „Mono- und Diglyceride von Fettsäuren", „Geschmacksverstärker" oder „komplexe Aromen" sind ein eindeutiges Zeichen für ein stark verarbeitetes Lebensmittel.

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Viele E-Nummern und Zusatzstoffe

Nicht alle E-Nummern sind schädlich, aber ihr massives Vorkommen — Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Stabilisatoren, Emulgatoren — weist auf einen hohen Grad industrieller Verarbeitung hin.


So lesen Sie das Ergebnis der App

Jedes Produkt erhält eine Schnellbewertung — stellen Sie sich diese Farben wie eine Lebensmittelampel vor.

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Wenig verarbeitet — grünes Licht
  • Wenige Zutaten, wenige oder keine E-Zusatzstoffe
  • Moderate Mengen an Zucker und Salz
  • Ausgezeichnete Wahl für den täglichen Einkauf
🟡
Mäßig verarbeitet — in Maßen verwenden
  • Einige E-Nummern, natürliche Aromen oder Zuckerzusätze
  • Nicht in übermäßigen Mengen
  • Gelegentlich in Ordnung, aber nicht als Grundlage jeder Mahlzeit
🔴
Stark verarbeitet — einschränken oder meiden
  • Viele Zusatzstoffe, Zuckerzusätze, komplexe Aromen
  • Industriell verarbeitete Fette
  • Besser als seltene Ausnahme behandeln, besonders für Kinder

So nutzen Sie die App praktisch beim Einkaufen

Die App in Ihren Einkaufsalltag zu integrieren ist einfacher als gedacht. Folgen Sie diesen vier Schritten beim ersten Mal — sie werden schnell zur natürlichen Gewohnheit.

  1. 1
    Beginnen Sie mit dem Kühl- und Frühstücksbereich

    Scannen Sie Joghurt, Brot, Milch, Getränke. Suchen Sie nach Produkten mit wenigen Zutaten, wenigen E-Nummern und einfachen Zuckern (Obst, Milch, Rohrzucker) statt Sirupen und Süßungsmitteln.

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    Dann weiter zu Süßwaren und Snacks

    Überprüfen Sie Gebäck, salzige Snacks, Kekse, verpackte Süßigkeiten. Wenn die Liste sehr lang und voller E-Nummern ist, zeigt die App Rot an. Wählen Sie dann immer die einfachere Alternative (Obst, Vollkornbrot, Nüsse).

  3. 3
    Nutzen Sie die App zum Vergleich ähnlicher Produkte

    Suchen Sie zwei Produkte derselben Art (z. B. griechischer Joghurt, Brot, Snacks) und vergleichen Sie deren Profile in der App. Oft ist das mit weniger Zutaten nur geringfügig unscheinbarer im Regal, aber deutlich natürlicher.

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    „Rote" Produkte als Ausnahme betrachten, nicht als Regel

    Es ist nicht nötig, alles Stark-Verarbeitete zu eliminieren — es genügt, es zu reduzieren. Setzen Sie sich ein Limit — zum Beispiel maximal 1–2 „rote" Produkte pro Woche — während der Rest Ihres Einkaufs aus einfachen Lebensmitteln besteht.



Warum das Lesen von Zusatzstoffen wirklich einen Unterschied macht

Stark verarbeitete Lebensmittel zu erkennen ist keine „Zusatzstoff-Phobie" — es ist Aufmerksamkeit für die Qualität dessen, was wir essen. Zahlreiche Studien legen nahe, dass die Reduzierung von Ultra-Verarbeitetem langfristig bei der Gewichtskontrolle, der Herzgesundheit und der Stabilität des Stoffwechsels hilft.

Die App gibt Ihnen ein konkretes Werkzeug an die Hand: Sie müssen sich keine E-Nummer merken, sondern nur lernen, die Zeichen übermäßiger Verarbeitung zu erkennen und der Schnellbewertung zu vertrauen.

Betrachten Sie die App als einen intelligenten Einkaufsassistenten: Er führt Sie zu einfacheren Entscheidungen, ohne Dutzende von Etiketten obsessiv lesen zu müssen.

Bereit, bewusster einzukaufen?

Laden Sie die App herunter und probieren Sie aus, 3–4 Produkte zu scannen, die Sie normalerweise kaufen: Sie werden überrascht sein, wie sehr sich Ihr Blick auf den Einkauf verändert.

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